Hamburg 2022 - Halbmarathon 24.04.2022

Freitag,  22.04.2022

 Nach der Arbeit ging es direkt zum Hauptbahnhof in Köln, die Tasche hatte ich schon Tage vorher gepackt und mit zur Arbeit genommen.

14:04 Uhr Abfahrt pünktlich in Köln.

 

Auf Wiedersehen, Köln
 

In Köln Deutz ist gerade Kimes


17:54 Uhr (Verspätung eines vorausfahrenden Zuges laut App der DB)

Hamburg Hauptbahnhof

 

 

Aber da wir ab hier zu Fuß gehen und keinen Anschluss bekommen müssen ist das halb so wild. 

Am Sonntag wäre es ärgerlich auf der Rückfahrt. Mal schauen. 

Der Weg zu den Messehallen nimmt doch mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Vor allem weil wir uns ständig verfransen; obwohl wir google maps zur Hilfe nehmen. Hoffentlich klappt es noch. 


Messehallen in Sicht

 

Kurz vor 19 Uhr bin ich dann noch schnell in die Messehallen gehüpft und konnte die Startunterlagen abholen. Hätte es nicht geklappt, hätte ich sie morgen natürlich auch noch abholen können aber wir wollen morgen den Tag für Sightseeing nutzen. 


Geschafft! Erinnerungsfoto mit Starterbeutel auf dem Rücken.

Dann ging es weiter zum Hotel. wir konnten es schon von weitem sehen und die Vorfreude stieg mit jedem Schritt. Als wir davor standen, konnten wir aber keinen Eingang sehen. Wir sind einmal ganz rum gegangen und haben uns nur verdutzt angeschaut. Es dauerte ein wenig bis wir auf die Idee kamen den Hügel wieder runterzugehen und dort nach einem Eingang Ausschau zu halten. Und tatsächlich, unten am Fuße dieses Hügels war der Eingang. Verrückt. In der Lobby war weit und breit kein Mensch zu sehen. Wir fuhren mit der Rolltreppe hoch und standen im Eingangsbereich mit dazugehöriger Rezeption. Wir kamen gar nicht mehr aus dem Staunen raus. Kurz angemeldet und mit dem Fahrstuhl hoch ins Zimmer. 













Kurz frisch gemacht und dann auf Nahrungssuche begeben. Ein nicht zu unterschätzendes Unterfangen in Hamburg an einem Wochenende anscheinend. Wir sind zwei Stunden kreuz und quer durchs Viertel gelaufen (Schanzenviertel) und nirgendwo war ein Tisch frei. Weder drinnen noch draußen. Die ersten frei werdenden Plätze schnappten wir uns sofort. Draußen, bei eisigem Wind. Egal. Hauptsache es würde was zu futtern geben. Wir entschieden uns für Burger. Leider ohne Fritten als Beilage. Die waren nämlich aus. Also einmal Burger ohne alles und einmal mit Spätzle.


Hatari Restaurant Schanzenviertel

Samstag, 23.04.2022

7:00 Uhr Wecker klingelt

Kaffee auf dem Zimmer, fertig machen für einen 5 km virtual run. Eigentlich wollte ich keinen virtuellen Lauf mehr machen aber der Pinguin hat mich überzeugt.



Also raus ins schöne Hamburg und 5 km laufen. So der Plan. Leider hatte ich nicht auf dem Schirm, dass der Schülerlauf genau jetzt stattfinden würde. Tjoa, bin auf dem Rückweg voll reingelaufen und da ich mich so gut auskenne in der Ecke bin ich nicht wirklich weitergekommen. Hab die 5 km noch irgendwie voll bekommen aber aufgrund des Schülerlaufs und ja auch weil ich mal wieder ständig Fotos machen musste, eine unterirdische Pace geschafft. Egal. Lauf erledigt. Ab zum Frühstück.

 


 


 

SEKTFRÜHSTÜCK 😁





12 Uhr Auf zum heißersehnten Sightseeing:


durch den Park Planten un Blomen



runter zur Speicherstadt mit längerem Aufenthalt im Miniatur-Wunderland (hier darf man sich wirklich nicht vom Eintrittspreis abschrecken lassen; die 20 Euro sind es wert!!!)

 

 
























über die Landungsbrücken (ich hätte hier stundenlang einfach nur Schiffe und Menschen gucken können)









 zum U-Boot-Museum (nur von außen mal geguckt) 






 

 

über die  Reeperbahn langsam wieder zurück

Davidwache



und rein zufällig am St. Pauli Stadion vorbei als gerade eine riesige Menschenmenge ins Stadion strömte




danach ging die Nahrungssuche wieder los; diesmal dauerte sie keine zwei Stunden, wahrscheinlich weil gerade alle im Stadion waren

Trattoria da Mario; Italienisches Restaurant







zurück zum Hotel 









 

und hundemüde ins Bett gefallen


Sonntag, 24.04.2022; der Tag des Halbmarathons


5.30 Uhr Wecker

6.00 Uhr Frühstück

6.45 Uhr gemütlich zum Startbereich (klarer Vorteil, wenn man ein Hotel in direkter Nähe bucht)




8.25 Uhr (8.30 Uhr) Start Halbmarathon







Ich hatte überall gelesen, dass die Strecke sehr flach sei aber schon während unserer Sightseeing Tour sind mir die vielen Steigungen aufgefallen. Darauf war ich so gar nicht vorbereitet. Ganz im Gegenteil; wir hatten in den letzten beiden Tagen so viele Schritte gesammelt, dass sich die Beinchen ganz schön bemerkbar machten. Die ersten Kilometer ging es noch aber ab ca. Kilometer 14 wurde es echt mental und körperlich anstrengend und ich hatte das Gefühl die ganze Strecke ist nur noch eine einzige Steigung. Jeder Schritt war eine einzige Herausforderung. Hatte echt zu kämpfen, nicht einfach stehenzubleiben oder mich hinzusetzen. 

Umso schöner war es dann im Ziel. 




Danach noch ein letztes Mal zum Hotel. Auschecken und wieder runter zum Bahnhof.

Da wir noch etwas Zeit hatten, gingen wir nochmal essen. Direkt in Bahnhofsnähe damit auch ja nichts schiefgehen konnte. Zur Belohnung gab es auch einen leckeren Cocktail.


Maracuja Caipirinha; mega lecker; sehr fruchtig

Dann mussten wir uns von Hamburg verabschieden. 

Abfahrt um 17.45 Uhr. bzw. etwas verspätet. 



 Ankunft in Köln mit 20 Minuten Verspätung. Wer hätte das gedacht... 

Aber alles in Allem hat es ja super geklappt und wir sind gut wieder angekommen. 

Fazit: 

1. Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!



2. Hamburg ist Reizüberflutung pur. Wir müssen noch mindestens einmal wiederkommen und alles das machen wofür wir an den drei Tagen keine Zeit hatten. Und das ist einiges.

3. Unser Hotel war der Oberknaller. Mal was ganz anderes.

4. Der (Halb-)Marathon war top organisiert aber ich kann nicht sagen, dass es eine flache Strecke ist, so wie viele sagen. Mich haben die Steigungen echt (mental) Kraft gekostet. War immer wieder kurz vorm Aufgeben. Sogar die letzten anderthalb Kilometer. Richtung Ziel. Nur bergauf. 


Strecke Halbmarathon


Was aber auch daran liegen könnte:

Freitag: über 20.000 Schritte

Samstag: über 30.000 Schritte

Sonntag: 45.000 Schritte (meine Beine hassen mich)


5. Hamburg: wir kommen wieder!!! Und dann bin ich vorbereitet!



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